DAS
MEDIEN
MONOPOL
Gedankenkontrolle
und
Manipulationen
© 2006 by M.A.Verick
Alle Rechte vorbehalten.
Der Text darf weitergegeben und publiziert werden.
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"Die gefährlichsten
Massenvernichtungswaffen
sind die Massenmedien.
Denn sie zerstören den Geist,
die Kreativität und den Mut der
Menschen, und ersetzen diese mit
Angst, Misstrauen, Schuld und
Selbstzweifel."
M.A.Verick
Dieser Text ist eine persönliche Mitteilung des Autors, ein Meinungsaustausch - ohne
jede Haftung oder Garantie. Insbesondere besteht keine Haftung für Schäden, die dem
Leser durch möglicherweise nicht mehr aktuelle, falsche oder fehlerhafte Informationen
in diesem Report entstehen könnten. Alle Angaben sind sorgfältig recherchiert und
werden in bester Absicht veröffentlicht, es kann aber keine Gewähr für die Richtigkeit
gemacht werden, da Informationen immer ständigen Veränderungen ausgesetzt sind.
Dieser Text enthält Hinweise und Zitate auf andere Quellen. Daraus darf keine
Zustimmung mit den dort gemachten Thesen, Behauptungen oder Meinungen unterstellt
werden. Wenn Sie diesen nachgehen, dann tun Sie das auf eigene Gefahr. Der Autor ist
ausschließlich für seinen eigenen Text verantwortlich. Bilden Sie sich Ihre eigene
Meinung! Auch sind Äußerungen, die im Sinne des StGB 111 interpretiert werden
könnten, ganz sicher nicht als Aufforderungen zur Straftat misszuverstehen. Zu
Gewalttaten soll in keinem Fall aufgefordert werden. Ferner soll niemand beleidigt
werden. Diese Schrift ist kein Angriff auf die Menschenwürde bestimmter Menschen.
Auch ist sie keine Aufforderung zum Rassenhass. Das Andenken verstorbener
Menschen soll nicht verunglimpft werden. Der folgende Text gibt die persönliche
Meinung des Verfassers wieder und nicht des Verlags oder Übermittlers. Dieser Text
steht unter dem Schutz von Art. 19 der UN-Menschenrechtscharta und Artikel 5 des
Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
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Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu
verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Eine Zensur findet nicht statt."
Artikel 19 UN-Menschenrechtscharta:
"Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht
schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder
Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu
empfangen und zu verbreiten."
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Handyside - Urteil vom 07.12.1976
zu Artikel 10, Absatz 1 - Meinungsäußerungsfreiheit – der Europäischen
Menschenrechtskommission:
"Seine Kontrollfunktion gebietet dem Gerichtshof, den Grundsätzen, die einer
"demokratischen Gesellschaft" eigen sind, größte Aufmerksamkeit zu schenken. Das
Recht der freien Meinungsäußerung stellt einen Grundpfeiler einer solchen Gesellschaft
dar, eine der Grundvoraussetzungen für ihren Fortschritt und für die Entfaltung eines
jeden einzelnen. Vorbehaltlich der Bestimmungen der Art 10, Abs. 2 gilt dieses Recht
nicht nur für die günstigen aufgenommenen oder als unschädlich oder unwichtig
angesehenen "Informationen" und "Gedanken", sondern auch für die, welche den Staat
oder irgendeinen Bevölkerungsteil verletzen, schockieren oder beunruhigen. So wollen
es Pluralismus, Toleranz und Aufgeschlossenheit, ohne die es eine "demokratische
Gesellschaft" nicht gibt."
"Alles gelogen!"
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Warnung:
Wenn Sie im Moment glücklich sind und alles in Ihrem Leben so bleiben
soll, wie es scheint, wenn Sie den so genannten Experten (?) der Medien
und Universitäten weiterhin vertrauen wollen, und Sie daran interessiert
sind, nicht viele Fragen zu stellen und nachts gut zu schlafen, lesen Sie
diesen Report bitte nicht. Kaufen Sie sich ein paar Bier und schauen Sie
Fußball oder "Wer wird Millionär?" im Fernsehen.
Wenn Sie aber einer der Wenigen Menschen sind, die vermuten, dass
etwas nicht stimmen kann und unbedingt mehr wissen möchten, und auch
bereit und in der Lage sind, isoliert mit einer Weltsicht zu leben, die nicht
viel mit dem gemeinsam hat, was Sie in Schule, Universität und täglich von
den Massenmedien vorgesetzt bekommen, ist dieser Report für Sie. Er wird
für Sie eine Tür öffnen, die sich nicht mehr schließen lässt...
Eine Bitte: Lesen Sie den ganzen Report von Anfang bis Ende. Wenn Sie
nur einige Seiten oder Abschnitte lesen, werden Sie die beabsichtigte
Botschaft die transportiert werden soll nicht erfassen und nicht verstehen.
Dadurch werden Sie sich Schaden zufügen, der von mir nicht gewollt ist
und ich kann dafür keine Verantwortung übernehmen.
Einleitung:
Ein Medienmonopol? Das gibt es doch gar nicht, werden die Meisten
vielleicht einwenden wollen. Jeder Zeitungsstand beweise schließlich die
Vielfalt des Angebots, ebenso wie die über 100 Kanäle des modernen
Satellitenfernsehens. Für jeden etwas dabei. Jede Meinung vertreten.
Wirklich? Oder ist die Vielfalt tatsächlich nur gut getarnte Gleichschaltung?
Und wie könnte diese realisiert worden sein? Wurde das Medien-Monopol
bereits realisiert? Diese Fragen möchte dieser Text klären:
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Haben die Medien wirklich so viel Macht?
Die meisten Menschen haben ihr Spezialgebiet, auf dem sie glänzen oder nicht, wissen sonst doch aber
zu wenig für ein eigenständiges Leben. Sie folgen und brauchen Vorgaben Dritter (meistens der Medien),
treffen tatsächlich kaum echte eigene Entscheidungen und sind damit streng genommen ungeeignet für
eine Demokratie.
In einer echten (und damit utopischen) Demokratie sollte jede Wahl, jede Entscheidung nach Prüfung aller
Fakten (!) getroffen werden. In der Realität ist es kaum möglich (und erwünscht), alle Fakten zu sichten
und diese von Propaganda zu trennen. Es fehlt die Zeit, die Motivation und die Fähigkeit. Wer (und da
schließe ich mich nicht aus) sah nicht lieber den knappen Sitz von Pamela Andersens Badeanzug in
"Baywatch" als die dritte Sitzung des Bundestags mit Rita Süssmuth? - Nicht umsonst wird daher als
"fachkundiger" Mittelsmann der MdB Bundestagsabgeordnete zwischengeschaltet. Nun, dieser
ist Berufspolitiker, möchte Bürokrat bleiben, die nächste Wahl gewinnen und Karriere machen. Er ist damit
auf Medienunterstützung angewiesen (= kann sich keinen "Skandal" leisten).
Der rasante Wechsel Nazis-Kommunisten-Bundesrepublik in den "neuen" Bundesländern beweist doch,
dass es für einen Großteil ohnehin keinen Unterschied macht, wer das Sagen hat. So groß ist der
Unterschied zwischen Nazis und Kommunisten nicht. In beiden Fällen gibt es keine Entscheidungsfreiheit,
sondern nur Vorgaben von oben. Alles ist "geregelt". Ordnung muss schließlich sein... Es wird sich halt
angepasst. Wenn nun die demokratische Möglichkeit besteht, diese Untertanen durch die Reihe (vom
Politiker bis zum Gastarbeiter) zu beherrschen und bei Bedarf auszusaugen (erst knöpfen wir Ihnen
demokratisch notwendig das Steuergeld ab, und verteilen es dann unter verschiedenen Vorwänden in
unsere Taschen um), wie die unterirdischen Morlocks die blonden, im "Paradies lebenden" Elois im Film-
Klassiker "Die Zeitmaschine", und die Untertanen auch noch freiwillig kooperieren, warum nicht? – Im
Grunde ist es nur moderne Kolonialpolitik: Medienmanipulation ersetzen Schwert und Folter.
Alles was dazu in der heutigen Welt notwendig ist, ist eine starke Medienpräsenz. Und die lässt sich
weltweit mit ein paar Nachrichtenagenturen, Fernsehstudios, Satellitenstationen und Filmproduktionen
sowie renommierten Zeitungen schnell erzielen, da der Rest, z.B. die deutsche Presse bei US- oder
weltweiter Berichterstattung, ohnehin nur von den US Presseagenturen (Reuters, AP Associated Press,
UPI United Press International, New York Times Service, Washington Post,CNN etc.) abschreibt oder
"inspiriert" wird (vgl. Artikel in jeder beliebigen Tageszeitung bzw. internationale Nachrichten im
Fernsehen).
Noch besser können in Spielfilmen und Unterhaltungsshows, fast alle aus den USA oder nach US
Erfolgsvorbild gestrickt, die "richtigen" Wertvorstellungen und das "richtige" Weltbild weltweit verdeckt
effektiv vermittelt werden. Wer so die Gegenwart scheinbar kontrolliert, kann auch die Vergangenheit wie
gewünscht gestalten. In Spielfilmen wird Geschichte "passend" dargestellt, Emotionen werden in die
"richtige" Richtung freigesetzt. Bei Bedarf kann zu jedem Ereignis ein Film produziert werden, der über die
Hintergründe unterhaltend "aufklärt". Die Grenze zwischen Fiction und Realität wird oft bewusst verwischt.
Besonders stark ist die Wirkung auf Kinder. Nicht umsonst werden ganze Schulklassen ins Kino
getrieben, um "erzieherisch wertvolle Filme" anzuschauen.
Filme haben eine sehr viel höhere Manipulationswirkung als Nachrichten. Nachrichten werden gelesen
oder bewusst gesehen, während der Spielfilm immer ins Unterbewusstsein zielt. Das Ereignis mischt sich
mit Emotionen und wird so ins Gedächtnis gebrannt. Man weiß dann "zwar nicht mehr wo, aber man hat
es ja mit eigenen Augen gesehen", z.B. in einem James Bond Film.
Dort lernen wir, dass nur der Staat oder dessen Agenten die "zivilisierte Welt" vor "Bösem" bewahren
können, wobei natürlich unterstellt wird, dass nur die Anderen "böse" sind und der Staat und seine
Agenten immer "gut".
Auch lernen wir, dass es selbst für einen schlecht bezahlten Major (= UK Navy Dienstgrad "Commander")
heldenhaft, First class und richtiger jetsetie ist, ein beamteter Killer zu sein, obwohl sich als talentierter
Freelancer ein Vielfaches verdienen ließe, dann allerdings ohne staatsgarantierten Rentenanspruch. Das
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Risiko gekillt oder (vom "Feind") als Terrorist oder Mörder verurteilt zu werden, ist für beamtete Killer und
Freelancer identisch. Unser Held, der mit Vodka-Martini betäubte "gute" Killer, ist natürlich nicht an
Freiheit interessiert.
Er ist gerne ein Instrument des Staates (und damit der Drahtzieher) und wird so zum Idealmann jeder
Frau und zum Vorbild, zum Traum jedes 12-Jährigen. Sein Gegenspieler, der "böse" Killer, ist immer nur
ein schwerreicher, unabhängiger Tycoon, der seinen Reichtum und sein Talent nicht "zum Wohl der
Allgemeinheit" (wie der Staat) nutzt, sondern alles riskiert, um sich gierig mehr Macht (Weltherrschaft) zu
sichern. Da diese Macht aber bereits "zum Wohl aller" demokratisch (auf eine kleine Elite) verteilt ist, und
das auch so bleiben soll, ist der Gegenspieler immer "böse" und verdient es, am Ende zu explodieren
oder besonders schmerzhaft zu sterben.
Das "Gute" siegt und wird mit Sex, Champus und Kontrollanrufen belohnt. Guten Sex gibt es aber in jeder
Großstadt für USD 3.000 die Nacht, First Class Hotel Suite, ein abgestelltes Telefon und ein paar
Flaschen Dom inklusive. Aber jeder Mann hat eben seinen Preis... oder ist es doch der Rentenanspruch
und die schöne Uniform?
Natürlich sind die James Bond-Filme keine Ausnahmen, sondern die Regel. Fast alle Filme -
insbesondere Fernsehfilme und Fernsehserien - "zeigen", wie sehr wir einen starken Staat nötig haben
und von diesem abhängig sind. Der Staat regelt unser Leben und löst unsere Probleme. Ohne Staat gäbe
es nur Chaos und Anarchie, und das macht - obwohl noch niemand in Anarchie gelebt hat - Angst.
Nur der Staat (und seine Beamten, die Helden und Experten) könnten uns vor Gefahren bewahren und
uns aus Notsituationen retten. Nur der Untertan genieße Sicherheit. Alleine seien wir machtlos. Opfer, die
beschützt werden müssen. Ohne staatlichen Schutz könnten wir nicht leben. Daher kann auch zuviel
Unabhängigkeit, Eigeninitiative und das Bewusstsein, für das eigene Leben und eigene Entscheidungen
selber verantwortlich sein zu wollen (und zu können!!!), nur schädlich sein.
Natürlich "Eigeninitiative", man sei ja kein Kommunist, aber bitte nur im genehmigten Rahmen. Wer
wirklich unabhängig denken kann und eigenständig handeln will, ist in 99% aller Filme entweder zum
Scheitern verurteilt oder ein Verbrecher. Das Weltbild des Untertanen, jeden Abend erneut mit Angst vor
jeder Ungewissheit in die Köpfe manipuliert. Solange, bis er dann irgendwann "weiß", dass alles, das nicht
ausdrücklich schriftlich genehmigt wurde, verboten sein muss... Alles nicht möglich, schon aus
"versicherungstechnischen Gründen"... Mauern und Ketten sind überflüssig, wenn das Gefängnis im Kopf
die ganze Freiheit bestimmt, die man noch will - und echte Freiheit undenkbar ist.
(Wenn Sie es nicht glauben wollen, prüfen Sie die obige These, indem Sie in den nächsten Tagen einmal
intensiv und bewusst Fernsehen und Spielfilme schauen.)
Alles, was wir wissen, wissen wir von unseren Eltern, Lehrern, Freunden,
Bekannten aus Büchern aus dem Fernsehen von Wissenschaftlern
und vor allem von Journalisten...
Aus und selbst heraus wissen wir nur sehr wenig, alles wurde uns
beigebracht und wir übernehmen alles ohne es zu hinterfragen.
Heute bestimmt das TV unsere Welt. Moden, Geschmack, politische Weltanschauung: Alles, was wir
wissen, wissen wir von Journalisten... Alles wird vom TV bestimmt. MTV bis Tagesthemen, CNN bis
Schwarzwaldklinik. Die USA wurden so innerhalb von zehn Jahren vom Land der Lucky Strike-, Camelund
Marlboro-Freiheitsromantik in eine Nation von faschistisch militanten Nichtrauchern gedreht. Wer in
der Lage ist, den Millionen von nikotinsüchtigen Rauchern ungestraft das tägliche Lieblingsspielzeug, die
Zigarette, zu nehmen, der kann jederzeit jede politische Maßnahme rechtfertigen und durchsetzen. Wenn
ein Fernsehbericht berechtigt oder unberechtigt ganze Wirtschaftszweige zerstören kann, ist der gezielte
Abschuss einer Person nur Randübung. Der Politiker wird somit zum Sklaven der Medien.
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Ohne Medienunterstützung gelingt keine Wahl (oder politische Karriere), denn wer die Medien kontrolliert,
kontrolliert die Meinung der Massen und damit die Wählerstimmen. Dabei sind politische Fakten
nebensächlich. Die
Glaubwürdigkeit und die Karriere eines exzellenten Politikers, Richters oder Bürokraten sind schnell
ruiniert, wenn sich z.B. plötzlich eine Ex-Sekretärin findet, die eine Strafverfolgung wegen angeblicher
sexueller Belästigung durchsetzen will, weil ihr ein Verlag mit einem millionenschweren Buchvertrag winkt
und ihre Anwälte einen schönen Schadenersatzanspruch verprechen.
Ohne die Millionen aus dem Buchvertrag und Schadenersatzanspruch hätte sich die Sekretärin sicher an
keine "sexuelle Belästigung" (sexual harrasment) erinnern können. Was sind schon die Millionen für eine
Buchvertrag, wenn dadurch ein "unwilliger" Politiker mit einem Willigen ersetzt werden kann, der sich bei
einem nächsten Milliardendeal eben nicht querlegt?
2003 wollte Arnold Schwarzenegger Gouverneur von Kalifornien werden. Plötzlich wird in den Medien
berichtet (AP, 25.07.03), dass Arnolds Vater nicht nur ein Nazi, sondern auch SA-Mitglied war. Arnold
spendet dem Simon Wiesenthal Center 750.000 US-Dollar und hilft, mehrere Millionen mehr als Spenden
zu sammeln. Arnold kämpft gegen Antisemitismus.
Die Medien haben die Wahl: Sie können Arnolds Nazi-Vater vergessen oder hysterisch aufbauschen,
und Arnold so jede Chance auf einen Wahlsieg nehmen. Auch hat ein Schleim-Journalist noch irgendwo
ein Interview aus den Siebzigern, in dem Arnold über Schwule herzieht, von Sexaffairen im
Fitnesscenter berichtet und mit seiner Potenz prahlen soll. Ein Unding in den politisch korrekten und
heuchlerisch prüden USA. Wie werden die Medien entscheiden? - Nun, das ist alleine von Arnolds
zukünftigen Verhalten abhängig... Die juristische Tatsache, dass ein Sohn nicht für die Taten seines
Vaters verantwortlich sein kann, und ein fast 30 Jahre altes Interview keinerlei Aussagekraft hat (verjährt
ist), wird ignoriert.
Selbst wenn ein Politiker als Idealist beginnt (und nicht nur, weil er keinen anderen Job finden kann),
muss er auf dem Karriereweg, eben der Suche nach Wahlmehrheiten, irgendwo immer dreckige
Kompromisse eingehen, Versprechen abgeben, die er nicht halten kann, mit anderen Worten lügen und
betrügen, um Wahlen zu gewinnen, Einfluss zu maximieren und sowohl finanzielle als auch politische
Unterstützung zu sichern. Da es so, bedingt durch die Natur seiner Existenz, keinen ehrlichen und
erfolgreichen (einflussreichen) Politiker geben kann, wächst sein moralisches und ggf. auch kriminelles
Schuldkonto (Entscheidung gegen eigene Überzeugung oder besseres Wissen, zu Ungunsten seiner
Wähler, Bestechung, Untreue, Verrat etc.) mit jedem Karriereschritt. Weicht er dann plötzlich von den
Vorgaben ab, kann diese Schuld sofort einkassiert werden. "Beweise" lassen sich immer beschaffen oder
ausradieren, Zeugenaussagen arrangieren, die politische Konkurrenz schläft schließlich nicht. Aber seit
wann will die Masse der Untertanen Beweise sichten und prüfen, wenn die Schlagzeilen, Fotos und
Kommentare in den Medien doch bereits "die ganze Wahrheit" verraten?
Da der Politiker aber Macht und Ansehen auf jeden Fall behalten möchte, geht er - wie gewohnt - weitere
"Kompromisse" ein und folgt den Vorgaben. Wie wusste ein Taxifahrer kürzlich auf dem Weg von
Manhattan zum JFK-Flughafen: "Was unterscheidet einen Politiker von einer Prostituierten? - Eine
Prostituierte muss nicht soviel lügen." - Und sollte ein Politiker einmal ausnahmsweise nicht mit seiner
eigenen Machtgeilheit und Eitelkeit erpressbar sein, kann dieser immer noch einem Attentat eines
"verrückten Spinners" oder einer "Terrorgruppe" zum Opfer fallen, einen Unfall haben oder "Selbstmord"
begehen...
Auch der Wähler wird zum Sklaven der Medien,
da er glaubt, zur Wahl Informationen zu benötigen. Die Medien liefern diese Informationen - selektiert und
editiert nach Bedarf. Sie bestimmen so Rücktritt und Wiederwahl. Die Medien entscheiden über Erfolg und
Versagen. Die Medien entscheiden über richtig oder falsch, auch ohne Berücksichtigung der Tatsachen.
Denn die Medien schaffen (passende) Tatsachen. Die Medien vermitteln Ängste und Sorgen. Die Medien
kennen die Lösung. Die Medien bestimmen Gedanken und damit Handlungen.
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Konkret: Die Masse wird dazu manipuliert zu glauben, dass
· die Politiker ihre Vertreter sind und ausschließlich im Interesse der Wähler handeln ("sonst würden sie
ja nicht wiedergewählt"). Vergessen wird, dass die Wähler die Entscheidungen der Politiker de facto
weder kontrollieren noch werten können, da sie nur die Interpretationen und Denkvorgaben der
Medien als Informationen erhalten und übernehmen,
· die Medien die Politiker kontrollieren, und so sicherstellen, dass die Politiker "im Interesse der
Gemeinschaft" agieren. Als Beweis werden diverse Skandale angeführt (Watergate, Iran/Contra,
Whitewater, Parteispenden, Visa-Skandal etc.). Vergessen wird aber, dass diese Skandale kaum
Effekt auf zukünftiges politisches Verhalten haben und nur genutzt werden, um den abhängigen
Politiker jederzeit zu vergegenwärtigen, was passieren kann, wenn jemand aus dem Gleichschritt fällt.
Die Medien kontrollieren die Politiker, aber nicht im Interesse der Wähler, sondern gemäß den
Weisungen der Drahtzieher.
· "Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit" der Realität entspricht und nicht nur illusionäre Propaganda
ist, die jedem Naturgesetz widerspricht, und so jedermann unabhängig von Fleiß, Qualifikation und
Talent automatisch einen Anspruch auf mehr als eine reine Existenzsicherung (Sozialhilfe) hat. So
wird z.B. auch ein Arbeitsplatz etc. gefordert. Dieser Anspruch darf jederzeit ggf. auch "mit Recht"
(z.B. "Recht auf Arbeit") von denen eingefordert werden, die "mehr" haben ("das ist doch nur fair, weil
wir eigentlich doch alle gleich sind").
Die Pole ("Verstaatlichung" = UdSSR) und (Steuern = USA) lassen sich so jetzt langfristig angleichen.
Während heute allgemein davon ausgegangen wird, der Westen hätte den "kalten Krieg" gewonnen, hat
doch tatsächlich nur eine Vermischung von Ost und West stattgefunden. Der Osten hat sich offiziell
geöffnet, während der Westen seinen Bürgern im Namen von Drogen-, Terror-, Geldwäschebedrohung-,
Kinderporno und der politischen Korrektheit immer mehr Freiheiten nimmt. Die "Notwendigkeit" der
Maßnahmen erkennt der Bürger durch die Berichterstattung der Medien. "Da muss man doch was tun...".
Das unpopuläre Wort "Sozialismus" wurde durch "Gerechtigkeit" ersetzt. Wer kann schon etwas gegen
die "Gerechtigkeit" haben? - Und so füllen sich die Kassen. Die Macht verteilt sich immer mehr von
unabhängigen Machern, Unternehmern und Könnern (die wegen ihrer Kreativität, Kompetenz und
Eigenständigkeit schwer zu kontrollieren sind) auf folgsame Unternehmer/Marionetten (Nieten in
Nadelstreifen) bzw. beamtete, abhängige Bürokraten, die oft nichts weiter sind als frustrierte arbeitslose
Lehrer, Berufspolitiker und andere "Größen", die sich in der Realität nicht behaupten können, und sich
daher bestenfalls eine eigene Illusionswelt schaffen und vermitteln, schlechtenfalls blind die Vorgaben
ihrer Drahtzieher verkaufen, um nicht ihre Renten- und Pensionsanspruch zu verlieren.
Die Wahlstimme eines derartigen Bürokraten/Politiker entscheidet jetzt, wie die so gefüllten Kassen
geplündert und die neuen Machtpositionen genutzt werden können, sprich: wie das Vermögen und
Steuergeld verteilt wird. Mit anderen Worten: Der Politiker erhält Macht und wird an seine Macht gewöhnt.
Er lernt Privilegien genießen, die er dann auf keinen Fall aufgeben möchte. Da er diese nicht aus eigener
Kompetenz und Kreativität, sondern nur mit Hilfe des "Systems" erzielen konnte, ist ihm diese
Abhängigkeit immer bewusst. Er ist damit höchstgradig korrumpierbar geworden, nichts weiter als eine
Marionette.
Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch nicht verwunderlich, wenn den Beamten unisono immer mehr
Macht zugesprochen und die Freiheit des Untertanen im Namen von "Terrorbedrohung", "Kampf den
Drogenkartellen", "Geldwäsche", "Kinderporno", "Viren" und anderen aktuellen Buhmännern immer weiter
eingeschränkt wird. Sind die Gesetze verabschiedet, das Geld in den Kassen, der Krieg eingeleitet,
stellen sich die von Medien stark propagierten "Buhmänner" und "gefährlichen Bedrohungen" oft nur als
Windeier heraus.
In jedem Fall erhalten die Beamten mehr Macht. An der Spitze der Beamten stehen Politiker (in
Deutschland die diversen Minister), eben die "demokratisch gewählte Regierung". Die Politiker sind über
die Medien kontrollierbar.
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Die Entscheidungsfreiheit wird vom Individuum im Namen einer "guten Sache" auf den Beamten =
Politiker übertragen (z.B. "da muss man doch was gegen tun..."), und der Politiker überträgt sie auf seine
Drahtzieher. Je mehr Macht die Beamten erhalten, desto mehr Kontrolle gewinnen die Drahtzieher.
Wie werden die Politiker kontrolliert?
Nun, in unseren demokratischen Systemen entscheidet auf den ersten Blick eine Wahl über die Karriere
des Politikers. Auf den zweiten Blick ist es der gute Kontakt zu den Drahtziehern. Die Wahl entscheiden
die Massen. Und die Entscheidungen der "dummen" Massen werden von den Medien vorgegeben. Fällt
ein Politiker aus dem Gleichschritt, kann von den Medien jederzeit hysterisch ein Skandal propagiert
(Fakten sind uninteressant) und ein Rücktritt erzwungen werden. Wer die Medien kontrolliert, kontrolliert
damit auch die Politiker. Wer die Politik kontrolliert, kontrolliert "unsere demokratisch getroffenen"
Entscheidungen, und damit die Macht. Und so auch das (Steuer-)Geld. Und wer das Geld kontrolliert,
kontrolliert die Welt.
Die Medien liefern die Entscheidungsparameter. Die Medien lassen Aktienkurse anziehen und stürzen.
Die Medien bestimmen, wer zu Unrecht diskriminiert wird und wer nur unberechtigt jammert. Die Medien
entscheiden, wer ungestört Geld verdienen darf (z.B. die Drahtzieher) und wer es doch mit "Bedürftigen"
teilen sollte. Die Medien manipulieren die Masse. Die Masse entscheidet in einer Demokratie durch Wahl,
sowohl in der Politik (alle vier Jahre) als auch im täglichen Leben (z.B. Meinungsbildung,
Kaufentscheidung).
Zwar gibt es zwischen den Medienhäusern untereinander immer "Konkurrenzkämpfe", um "die beste
Story", den neuesten Skandal etc. (Spiegel - Focus). Auch werden verschiedene politische
Farbschattierungen zugelassen und ausgedrückt (Frankfurter Rundschau - FAZ). Kommt es aber zu den
wirklich wichtigen Grundsatzfragen, sind sich alle doch einig. Die Grundsatzfragen (der "Zeitgeist")
bestimmen aber die Denkweise der Masse. Das ist auch in den USA nicht anders als in Deutschland.
Eine Ausnahme ist hier vielleicht (noch) das Internet, auf der auch unkonventionelle
Gedankenverdrehungen einzelner frei und weltweit zugänglich publiziert werden können. Immer mehr
werden aber kontroverse Websitedomains gekapert oder von Providern und Suchmaschinen blockiert
(folgt).
Fazit: Wer die Welt beherrschen will, braucht die Medien. Wer die Medien kontrolliert, kontrolliert die
Massenmeinung, damit die Wählerstimmen, damit die demokratischen Wahlen, damit die Politiker, die
Verteilung des Steuergeldes, den Zeitgeist, die Gerichte und Entscheidungsträger, und so, über
"passende Experten" und Ausbildungsinhalte, die Vergangenheit und damit Zukunft.
Alles, was es braucht, ist Geld, ausreichend Kapital, konzentriert in den Händen einer eng verschweißten
Interessengruppe, den Drahtziehern.
10
I.
Wie sich ein weltweites Medienmonopol gut getarnt
strukturieren lässt
Wer die Entscheidungen der Masse kontrollieren möchte, muss deren Wissen kontrollieren. Nur
Informationen, die auch erhältlich sind, können Entscheidungen beeinflussen.
So wird ein Monopol gesichert, das es "überhaupt nicht gibt"
Gläubige werden einwenden, dass es kein Medienmonopol geben könne, da Kartellgesetze eine derartige
Machtkonzentration verhindern würden. Zutreffend, sofern ein Monopolist den Weltmarkt offen und offiziell
kontrollieren möchte (z.B. Microsoft) und die Monopolambitionen bekannt sind.
Monopolabsichten lassen sich aber auch problemlos verschleiern bzw. über verschiedene Rechtsbereiche
diskret so strukturieren, dass nationale Kontrollbehörden keine Gesetzesverletzung erkennen können.
Im Extremfall lassen sich kritische Beamte in den Behörden durch folgsame Marionetten austauschen,
d.h. die Kontrollbehörden genauso kontrollieren wie die gesetzgebenden Politiker (s.o).
Die einzigen Voraussetzungen die nötig sind, um sich ein weltweites Medienmonopol zu sichern, sind
- ausreichend Kapital (und)
- Machtgier.
Alles andere ist nur ein Strategiespiel, das im Prinzip auch jeder Gebrauchtwagenhändler und
Kneipenbesitzer beherrscht, der sein Vermögen auf seine Frau überträgt und so offiziell nicht mehr
"Eigentümer", also nicht mehr haftbar, ist. Nichts Neues und überhaupt nicht kompliziert!
Wer ein Medienmonopol etablieren möchte, muss es nur ähnlich machen. Anstatt Beteiligungen an
Medienhäusern im eigenen Namen oder im Namen einer Holding zu halten, werden Strohmänner,
Treuhänder, Partner, Banken, Investmentfonds, Auslandsfirmen, Stiftungen, Rechtsanwälte etc.
so über verschiedene Ebenen zwischengeschaltet, dass letztendlich keine Zuordnung der Beteiligungen
mehr möglich oder diese einer Marionette, einem Strohmann gehören, der in keiner nachweisbaren
Verbindung zum Drahtzieher steht.
Das Kapital wird entweder über mehrere diskrete und vor allem internationale Investmentfirmen bei einem
IPO (Aktienausgabe) ganz offiziell zur Verfügung gestellt (um die Mehrheit zu erwerben) oder diskret als
Darlehen bzw. stille Beteiligung (z.B. getarnt über eine anonymisierte Stiftung aus Liechtenstein).
Seit Herbst 2003 konzentriert sich die offizielle Kontrolle der meisten Medienbeteiligungen in den
"zivilisierten Nationen" der "internationalen Gemeinschaft" auf nur fünf Medienriesen:
- AOL Time Warner
- Viacom
- NBC Universal
- Bertelsmann
- Murdoch (News Corp.).
Die internationale Internet-Stichwortsuche "Media Giants" vermittelt den aktuellen Status und informiert,
welche konkreten Firmen (Film, Nachrichten, Fernsehen, Radio, Internet, Musik etc.) von den
Medienriesen kontrolliert werden. Und das ist (fast) alles am Markt. Siehe dazu auch:
http://www.cjr.org (I want media)
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http://www.pbs.org (Suchwort Media Giant)
http://www.freepress.net/ownership
http://www.mediachannel.org/ownership/chart.shtml
(Wenn Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen, finden Sie auch interessante deutschsprachige Artikel und
Daten unter dem Suchwort "Medienmonopol")
Ganze FÜNF Riesen diktieren also, was die Masse denken und wie sich unterhalten werden darf. Sollte
das nicht bereits misstrauisch machen? Scheint es wirklich so unmöglich, dass die Hauptaktionäre bzw.
Entscheidungsträger dieser fünf Medienriesen ein gemeinsames Ziel/Ideologie verfolgen bzw. den
gleichen Drahtziehern dienen?
Wer fragt schon, wer diese Medienriesen letztendlich tatsächlich mehrheitlich kontrolliert? Wer will wirklich
wissen, ob die Häuser (auch inhaltlich) miteinander in Konkurrenz stehen bzw. gleichgeschaltet sind?
Sicher nicht wenige. Aber die kritischen Stimmen sitzen nicht in den Medienhäusern, können folglich von
der Masse nicht gehört werden. Der Masse wird Konkurrenz suggeriert.
Als offizielle "Haupt"-Aktionäre finden sich (wenn überhaupt) schwer durchschaubare, international
orientierte Großunternehmen, einige Familien, Banken, Stiftungen, Investmentfonds, Spekulanten,
Auslandsfirmen etc... Hin und wieder kommt es auch zu Übernahmekämpfen und Streitereien, die aber
immer auf Aktienpakete begrenzt sind und niemals inhaltliche Fragen berühren. Die Tendenz ist
eindeutig: Immer mehr Medienbeteiligungen werden auf immer weniger Medienhäuser konzentriert.
Ist es möglich, dass diese "Eigner" - wenn sie ein Gesicht haben und nicht nur profillose Holdings sind -
nur (superreiche) Vorturner sind, um die tatsächlichen Drahtzieher zu verschleiern, oder, wenn doch
finanziell unabhängig, von den Zielen der Drahtzieher überzeugt sind und entsprechend handeln?
Die offiziellen, finanziellen Beteiligungen an Medienkonzernen und Aktienmehrheiten sind daher nicht
besonders aussagekräftig. Diese lassen sich schließlich strukturieren oder auf verschiedene Treuhänder
verteilen, um so eine Mehrheit zu verschleiern.
Wenn jemand z.B. annimmt, der Medienriese Bertelsmann GmbH sei eine typisch deutsche Firma aus
dem harmlos provinziellen Gütersloh, vergisst, dass zumindest ein einflussreicher Anteilseigner (25%) das
internationale Investmenthaus Groupe Bruxelles Lambert ist, das die Beteiligung entweder im eigenen
Namen hält - oder diskret im Namen eines Klienten.
Will sagen: Wer anonym bleiben möchte, kauft sich zunächst z.B. eine oder mehrere kleine Banken oder
Investmentfirmen, um diese dann über neutrale Dritte die Beteiligung an dem Medienriesen halten zu
lassen, und so als Drahtzieher nicht in Erscheinung zu treten.
Das wusste Old Rothschild schon vor rund 150 Jahren. Schließlich investierte er nicht im eigenen Namen
in den USA, sondern schob Rockefeller und J.P. Morgan als "diskrete Partner" vor. Seine offiziellen
Repräsentanten wurden dann das Bankhaus Warburg und Jacob Schiff als Chef der Investmentbank
Kuhn, Löb & Co. Warum sollte das heute anders sein? Auch heute investieren Sir Evelyn de Rothschild
(in Großbritannien), sein Bruder David de Rothschild (in Frankreich) und andere Familienmitglieder nicht
im eigenen Namen, sondern u.a. über die diskrete Holding Concordia. Concordia kontrolliert die
Rothschild Continuation Holding. Continuation ist Hauptaktionär der allgemein bekannten Bank NM
Rothschild. Anteile, die im Namen von Treuhändern oder weiteren diskreten Holdings gehalten werden,
bleiben unbekannt.
Bei Bertelsmann ist es ähnlich: 57,3% an Bertelsmann werden von der Bertelsmann Stiftung gehalten.
Der Familie Mohn gehören 17,3%. Das Stimmrecht liegt zu 75% bei einer Verwaltungsgesellschaft und zu
25% bei Bruxelles Lambert.
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Anständige Menschen sehen so nur die engagierte Israelunterstützung der Bertelsmann Stiftung. Aber
das sei auch das Mindeste, das ein deutsches Großunternehmen dem heiligen Land schulde... Und kann
diese Schuld wirklich jemals vollständig beglichen werden? Oder ist sie jederzeit aufs Neue einforderbar?
Treuhänder, Strohmänner und stille Partner
Jede Interessengruppe, die anonym bleiben möchte, bedient sich akzeptierten Vorturnern (Frontmänner,
Treuhänder, Marionetten), um eigene Monopolinteressen zu verdecken und Risiken auszuschließen. Mit
dem notwendigen Kapital ausgestattet werden diese offiziell im eigenen Namen und Interesse, inoffiziell
aber im Sinne der Drahtzieher aktiv. Wer aus dem Ruder läuft, kann sterbenskrank werden oder so
depressiv, dass Selbstmord die einzige Lösung zu sein scheint.
· Der britische Medienlord Robert Maxwell, Geburtsname: Ludvik Hoch, ist ein gutes Beispiel. Sein
Kapital stammt aus einer legendären Offshore- Geldquelle via anonymer Liechtenstein Stiftungen. Vor
einigen Jahren ist der Medienboss dann angeblich von seiner Yacht gefallen und ertrunken.
· Eine schnelle Tycoon-Karriere garantierte sich auch Viacom-Chef und Mehrheitsaktionär Sumner
Redstone, Geburtsname: Murray Rothstein. Im zweiten Weltkrieg noch Mitglied des militärischen
Geheimdienstes der US-Amerikaner, sammelte der ehemalige Rechtsanwalt schon bald wie ein
Wilder Medienbeteiligungen. Heute ist er neben Rupert Murdoch einer der "Macher" im
Mediengeschäft.
· Sehr interessant ist der Australier und Satelliten-TV-Tycoon Rupert Murdoch mit seiner, an der Börse
von Sydney notierten, News Corp. War z.B. Murdochs schneller und steiler Aufstieg nur mit der
finanziellen Hilfe von Harry Oppenheimer* (Anglo-American und DeBeers Gold und Diamantenkartell),
Edgar Bronfman Sr. (Seagram Mediengruppe und Vorsitzender des Jüdischen Weltkongresses),
Armand Hammer und den Rothschilds möglich, oder ist nur die Programmgestaltung auf dem
niedrigsten gemeinsamen Nenner der Masse (vergl. BILD) für seinen Erfolg verantwortlich? Ganz
offiziell ist der Rothschild Investment Trust als Großaktionär der News Corp. mit einem eigenen
Direktor im Vorstand des Medienriesen vertreten.
Und wie denkt Medienkönig Rubert Murdoch? Unabhängig und politisch neutral, als Newsman ganz den
Fakten verpflichtet? Selbstverständlich, er spricht gerne von "My faith and News Corporation's faith in the
integrity and worthiness of the Zionist undertaking" (Kissing The Boots Of A Media Goliath by Norman
Solomon, Creators Syndicate). Übersetzung: "Mein Glaube und der Glaube der News Corporation
("seiner" Firma) an die Redlichkeit und Würdigkeit des zionistischen Vorhabens".
Verschwörungstheoretiker wissen außerdem: Oppenheimer war das Frankfurter Bankhaus, bei dem Old
Rothschild zunächst eine Banklehre absolvierte und bis zu seiner eigenen Bankgründung als Gesellschafter tätig war.
Beide Bankhäuser sind auch heute noch freundschaftlich und geschäftlich verbunden.
Die Meisten kennen Edgar Bronfmann als Vorsitzenden des Jüdischen Weltkongresses.
Auch bekannt ist vielen die gute geschäftliche und familiäre Verbindung zu den Rothschilds: Bronfmans
erste Frau, Ann Margret Löb, ist die Tochter des deutsch-jüdischen Hauptgesellschafters einer der
einflussreichsten Wall Street Banken (damals bekannt als Löb, Roades & Co.). Unter dem Firmennamen
Kuhn, Löb & Co. waren die Löbs zusammen mit den Rothschilds für die Gründung der US Zentralbank
Federal Reserve verantwortlich. Alle Kinder und Erben von Old Bronfman (z.B. sein Sohn und heutiger
Medienmacher Edgar jr.) stammen aus dieser Ehe, die 1973 geschieden wurde.
Die offiziellen Gründer und Hauptaktionäre der privaten US Bundesbank (Federal Reserve, FED) waren
1913 die Rothschild Bank (London, Paris), Lazard Brothers Bank (Paris), Israel Moses Seif Bank (Italien),
Warburg Bank (Amsterdam, Hamburg), Lehmann Bank (New York), Kuhn Löb & Co. Bank (New York),
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Rockefellers Chase Manhattan (New York) und Goldmann Sachs Bank (New York). Siehe "Hände weg von diesem
Buch" (Jan van Helsing) und "Banken, Brot und Bomben II" (Stefan Erdmann), beide vom
http://www.amadeus-verlag.com
Andere Quellen nennen nur die sieben Bankiers Rothschild, Warburg, Rockefeller, Schiff, Harriman, Vanderlip und
Morgan. Lassen Sie sich nicht verwirren. Banken mergen oder ändern ihren Namen, die Drahtzieher-Familien im
diskreten Hintergrund bleiben aber gleich. Jacob Schiff war z.B. Präsident von Kuhn, Löb & Co. und seit 1916 auch
Vorsitzender der "Zionistischen Bewegung in Russland".
J.P. Morgan und Rockefeller sind und waren Rothschilds Treuhänder in den USA. Deren Nachkommen kontrollieren
auch heute noch diskret - und neutral hinter den Namen der US-amerikanischen Großbanken Chase Manhattan und
Citibank verborgen 52,86% aller Anteile der New Yorker Federal Reserve FED, die wiederum in den restlichen 11
FED-Filialen in den USA das Sagen hat (1997, Eric Samuelson), heute bekannt als J.P. Morgan Chase und Citi
Group.
WICHTIG: Die US Bundesbank gehört also nicht etwa dem US Staat oder der Regierung, sondern einigen privaten
Eigentümern, den o.a. Banken und ihren Hintermännern. Das ist auch in anderen Ländern nicht anders, z.B. sind die
deutsche Bundesbank und die Bank of England in Privatbesitz. Wenn ein Staat Schulden hat, dann nicht bei sich
selber, sondern i.d.R. bei seiner Bundes-/Zentralbank, und damit bei den Eigentümern der Zentralbank. Und genau
diesen werden jährlich Steuer-Milliarden an Zinsen gezahlt. Wer hier aufklären möchte (Business Schools und
Universitäten wissen bzw. verraten nichts), wird nicht selten ganz schnell in die antisemitische Ecke gestellt. USPräsidenten,
die die Kreditangebote der privaten Bankiers ablehnten und damit die USA aus der Kontrolle der
Bankiers befreien wollten, z.B. Kennedy und Lincoln wurden ermordet. Angeblich von Verrückten. Beide
Präsidenten wollten ein staatliches zinsloses Geldsystem mit einer Umlaufsicherung einführen, um sich damit aus der
Zinsknechtschaft der privaten Banken befreien. Unter Lincoln hieß dieses Geld „Green Bucks“ und auch Kennedy
hatte schon ein paar Milliarden freier Dollars drucken lassen. Die erste Amtshandlung des nachfolgenden
Präsidenten Lyndon B. Johnson war es dieses Geld sofort wieder aus dem Markt verschwinden zu lassen.
Bronfmans Schwager Baron Alain de Gunzburg stammt aus einer jüdischen Bankiersfamilie, die 1830 von
den Habsburgern geadelt wurde. Baron de Gunzburg ist mit den Pariser Rothschilds verwandt sowie über
"seine" Bank Louis Dreyfus und dem Bankhaus Worms geschäftlich verbunden (z.B. Club Med). Seit 1976
saß de Gunzburg im Vorstand bei Bronfmans Seagram.
Kaum bekannt, aber ein Klassiker, ist auch sein Einfluss und jetzt seines Sohns, Edgar Bronfman Jr. auf
die Massenmedien über ihre Firmen Seagram und Cemp Investments sowie zusammen mit bzw. im
Namen von Schwiegerdaddy Löb und seinen Bank- und Investmentkontakten (u.a. MGM, Paramount
Pictures). Seit den Siebzigern wurde auch in Rohstoffe (vor allem Öl) investiert.
Die Bronfmans machten ihr Vermögen ursprünglich mit einem zwei Tage alten "Whisky"-Gemisch (normal
6-12 Jahre), das während der US Prohibition unter den Namen Johnny Walker (Original Johnnie Walker)
und Glen Levitt (Original Glenlivet) von Kanada in die USA geschmuggelt wurde. Glaubt man Peter C.
Newman's "Bronfman Dynasty (the Rothschilds of the New World)", ISBN 0-7710-6758-5, wurden so USD
500.000 monatlich verdient. Nicht schlecht für 1920 - 1930.
Diese Profite waren natürlich nur auf Grund der restriktiven US Gesetze (Alkoholverbot) möglich, die den
Tod von 34.000 Amerikanern garantierten, die sich mit minderwertiger Schmuggelware vergifteten, sowie
2.500 Gangstern, die sich gegenseitig abknallten, um sich Vertriebsmonopole zu sichern, plus 500
Polizisten, die im Kampf gegen die Kriminalität erschossen wurden. Ein böser Mensch, wer hier Parallelen
zum "Kampf der Drogen" erkennen will oder gar unterstellt, dass derartige Kontrollgesetze von
Marionettenpolitikern im Nebel der Medienhysterie erlassen werden, um einigen Insidern hohe
Monopolgewinne zu garantieren.
Im Namen der von Bronfman kontrollierten kanadischen Spirituosenfirma "Seagram" wurden mit Hilfe
günstiger Finanzierungen solange diskret Medienbeteiligungen gekauft, bis der "harmlose" Spritladen das
zweitgrößte Medienhaus der Welt war (den größten Einfluss hat weltweit die Mediengruppe AOL Time
Warner (CNN, Warner Brothers, Time Magazin etc.- siehe oben, an dem Seagram natürlich auch als
Großaktionär beteiligt war). Für diskrete Beteiligungen war Bronfmans Cemp Investments verantwortlich.
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Gleichzeitig kaufte ein französischer Abwasserentsorger weltweit wie wild Medienbeteiligungen (u.a.
Universal) unter dem lebensfrohen, freundlichfrischen Firmennamen Vivendi Universal. Manager Jean
Marie Messier wird (von den Medien) als unternehmerisches Genie gefeiert. Vivendi Aktien explodierten
im Kurs. Der hohe Wert der eigenen Aktien erlaubte Vivendi Universal den Kauf eines Großteils der
Seagram- Beteiligungen, den die Bronfmans zu Top-Börsenkursen 2000 mit Riesengewinn abstießen.
Seitdem ging es dann - wie bekannt - mit Vivendi Universal (Seagram) steil bergab. Fallende Aktienkurse
(und plötzlich restriktive Banken?) lösten eine Liquiditätskrise aus. Nach mehr als 80% Kursrückgang
wurde im Jahre 2002 Jean Marie Messier entlassen und von Großaktionär Bronfman mit Hilfe einiger
Banken ein "Rettungspaket" organisiert, das u.a. den preiswerten Verkauf von Vivendi Universal
(Seagram) Beteiligungen an US Medienhäuser vorsieht. Auch soll Vivendi Universal (Seagram) (oder ein
Nachfolger) an der New Yorker Börse notiert werden, damit US Medieninvestoren direkt einsteigen
können.
Bronfman konnte sich und seinen Freunden so mit Hilfe günstiger Finanzierungen sehr preiswert erneut
die Kontrolle von Vivendi Universal (Seagram) sichern, die natürlich auch die zwei Jahre vorher teuer
verkauften Seagramanteile enthielt. Mögliches Endergebnis nach gut zwei Jahren: Wie vorher Kontrolle
der alten Seagram-Medien, aber jetzt auch die Kontrolle der Vivendi Universal-Medien plus ein
Riesengewinn. Nicht schlecht für ein paar Telefongespräche und Parisreisen.
Ein Großteil von Vivendi Universal (Seagram) wurde 2003 letztendlich vom US Medienriesen NBC
aufgekauft, der sich jetzt NBC Universal nennt und zu 80% offiziell vom Multinational GE General Electric
kontrolliert wird. Das dürfte den Jüdischen Weltkongress allerdings nicht schmerzen, da es seit
dem Verkauf von Ted Turners Medienholdings (CNN etc.) an Time Warner in den USA 1996 keine
einflussreiche Mediengruppe mehr gibt, die nicht von Marionetten oder Mitgliedern des Weltkongresses
kontrolliert wird. Wer es nicht glauben möchte, recherchiere selber und nenne mir eine.
Die Bronfmans sind aber scheinbar nicht nur an Medien und Alkohol interessiert: 1981 kauften sie
weltweit große Teile der Scientology-Kirche auf. Der Grund: L. Ron Hubbard hatte mit der in seinem
Bestseller "Dianetics" beschriebenen "Rückführungs-"Technik zur Befreiung von psychologischen
Blockaden und Manipulationen große Erfolge erzielt. Erfolge, die langfristig den Alkoholumsatz und den
Einfluss der Massenmedien gefährden konnten? Oder hatte man Angst vor Insiderwissen, das die
Rückführungstechniken offen legten? Mit beiden war es seit dem Kauf durch die Bronfmans allerdings
vorbei. Hubbard verlor die Kontrolle, zahlreiche Mitglieder stiegen aus und die Scientology wurde von
den Medien zu einer "gefährlichen Sekte" erklärt, war also keine große Gefahr mehr. Die Verdummung
der Massen durch Medienmanipulationen und regelmäßige Betäubung durch Alkohol konnte ungestört
weitergehen wie vorher.
Und was musste sich Lothar de Maizier bei seinem New Yorker Besuch im September 1990 von Edgar
Bronfman anhören? Zitat: "Es wird ein schreckliches Ende für die Deutschen geben, sollten künftige
Generationen die Zahlungen an Israel (...) einstellen. Dann wird das deutsche Volk von der Erde
verschwinden." ("Die Erbschaft Moses" von Joachim Kohln, S. 3, Harold Cecil Robinson, "Verdammter
Antisemitismus", S. 119). So weiß dann selbst der Dümmste, welchen Zielen und Absichten die
Bronfmans und deren "unabhängige" Medien dienen...
Ein weiterer interessanter Player im Mediengeschäft ist der Israeli- Amerikaner Haim Saban, der
zusammen mit Rupert Murdoch dessen Medieneinfluss (Fox, News Corp. etc.) aufgebaut hatte,
sich dort aber immer diskret im Hintergrund hielt. In Deutschland machte er im Februar 2003
Schlagzeilen, als er den konkursreifen Kirch Medienkonzern aufkaufen wollte. Gekauft hat er
schließlich u.a. Pro Sieben und Sat 1, den größten Privatsender Deutschlands. In einigen
deutschen Zeitungen wurde Saban komischerweise als "Ägypter" porträtiert. Der "Spiegel" (Nr. 7,
2003) kannte ihn als harmlosen Millionär, der als Bassgitarrenspieler angefangen hatte. Na, wenn
das keine Sympathien garantiert... so einen muss man doch mögen.
Saban mag die Deutschen nicht so sehr. In der New York Times sah er Deutschland als zu "israelkritisch"
(Spiegel Online 06.08.05). Das war allerdings kein Grund, hier nicht richtig abzusahnen. Im Sommer 2005
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verkaufte er seine Anteile an Pro Sieben, Sat 1, Kabel 1 und N24 reichlich überteuert an den Springer
Verlag. Dieser Deal sicherte seinen Hintermännern nicht nur einen schnellen drei Milliarden Gewinn,
sondern auch die Gewissheit, dass der neue Eigentümer, jetzt "Deutschlands größtes Zeitungs- und TVImperium",
nicht nur wie gewollt hüpft, sondern sogar springt... (folgt). Saban steigt natürlich bei Springer
als Großaktionär ein...
Auch im Auge behalten sollte man den Italiener Silvio Berlusconi, dessen kleine Statur meiner
Meinung nach Ursache für einen extremen Minderwertigkeitskomplex und so Riesenmachthunger
sein könnte.
Machtgeilheit und Eitelkeit sind die Voraussetzungen für eine perfekte Marionette... Seine Freundschaft
zu Murdoch, der US-Regierung und Israel (blinde Unterstützung für den Irakkrieg, Israel soll seiner
Meinung nach EU- Mitglied werden, EU soll nicht mehr mit PLO verhandeln) öffnet Türen.
Nebenbei kontrolliert der Kleine mit dem angeblich selbst gemachten milliardenschweren Vermögen de
facto 90% der italienischen Medien und so die italienischen Massen. Woher kam das Geld für die
Medienübernahmen wirklich? - Aus der gleichen Quelle wie bei Rupert Murdoch? - Wahrscheinlich nicht
von den oft unterstellten "Mafia"- Kontakten. Sein Medieneinfluss garantierte ihm die Wahl zum
Regierungschef in Italien, obwohl er vielen gebildeten Italienern eher peinlich ist und die zahlreichen
Anklagen wegen verschiedenster Wirtschaftsdelikte nicht sehr vertrauensbildend sind. Verurteilt wurde er
bisher allerdings kein einziges Mal...
Viel wichtiger als die Namen möglicher Partner oder Marionetten, die ja bei Bedarf jederzeit ersetzbar
sind, ist das Prinzip. Die obigen Mediengrößen, die scheinbar immer über ausreichend Milliarden-
Liquidität verfügen, deren Ursprung von kaum jemanden (in den Medien!) hinterfragt wird und daher
scheinbar unbekannt bleiben soll, kaufen im scheinbar eigenen Namen Medienhäuser und
Medienbeteiligungen. Auffallend ist auch, dass alle Mediengrößen äußerst Israel freundlich sind. Alle
wirklich erfolgreichen Menschen haben was eben gemeinsam, nicht wahr?
Relativ unabhängige Medienhäuser, die nicht verkaufen möchten, können durch restriktive
Finanzierungen bewusst in Liquiditätsengpässe getrieben werden, um so einen Börsengang (und damit
Einfluss für jeden, der sich die Aktien sichern kann), einen Verkauf (an Strohmänner der Drahtzieher)
oder einen Konkurs (und damit Einflussverlust bzw. preiswerte Übernahme der Konkursmasse) zu
provozieren.
Der Geldhahn lässt sich schließlich immer schnell abdrehen. In der Praxis kauft ein Interessent einfach
den Gläubigerbanken des Medienhauses die Forderungen ab (oder 50,1% der Gläubigerbankaktien) und
stellt diese kurzfristig fällig. Wenn die Liquidität fehlt, steht das Medienhaus vor dem Konkurs. Die einzige
Alternative ist dann oft nur die Wandlung der Forderungen in Beteiligungen, d.h. der Interessent wird
Gesellschafter mit Mitsprache- bzw. Kontrollrecht. Das so scheinbar unabhängige Medienhaus wird
insgeheim inhaltlich ins Monopol eingegliedert.
Ohne passende Finanzierung gelingt heute keine Milliardenexpansion. Wo kommt die Finanzierung her? -
Welche Konditionen müssen erfüllt sein, außer Tilgung und Zins, denn Tilgung und Zins bieten auch
sichere Staatsanleihen? - Wer hat immer Geld gehabt und gegen hohe Zinsen verliehen? – Wo
konzentriert sich auch heute das meiste Kapital? - Was hat das mit der Wall Street und der USamerikanischen
Politik gemeinsam?
Mittlerweile verteilen sich auch die Eigentumsanteile der 10.000 kleinen ehemals unabhängigen US
Radiostationen auf wenige große Mediengruppen.
Die erfolgreichsten (und damit einflussreichsten) Filmemacher lassen sich strategisch auf eine
Mediencompany konzentrieren und so finanziell kontrollieren. Niemand riskiert eigene Millionen in einer
Filmproduktion, wenn er sich das Kapital auch risikolos leihen kann. Aktuelles Beispiel ist das Studio
"Dreamsworks", eine Kooperation von (Ex-Disney Chef Eisner Freund) Jeffrey Katzenberg mit David
Geffen und Steven Spielberg.
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Eigentlich würde es schon reichen, nur den internationalen Vertrieb von Filmen komplett zu kontrollieren
und so nur die Filme in die Kinos, ins Fernsehen und die Videotheken zu lassen, die in die gewünschte
Richtung manipulieren. Aber warum nicht gleich auch die gesamte Produktion kontrollieren?
Fazit: Wer das Geld hat, kann die Medien, damit Manipulationspotential und so letztendlich Macht, legal
und demokratisch korrekt kaufen und diskret auf eine kleine Powergruppe konzentrieren.
Kenner werden jetzt einwenden, dass Hollywood größtenteils nicht von irgendwelchen geheimen "Drahtziehern"
finanziert wird, sondern von den Filmfonds der deutschen Abschreibungsbranche (100% Verlustzuweisung), also
von deutschem Steuergeld. Stimmt, aber die Filmfonds haben keinen Einfluss auf den Inhalt der Produktion.
Finanziert wird alles, das sich gut und viel versprechend anhört. Ein paar alte Stars und schon werden die Millionen
überwiesen. Gleichzeitig wird kein Cent für deutsche Filme bereitgestellt. Diese werden über die staatliche
Filmförderung notdürftig am Leben gehalten (erlauben so keine Abweichungen von der Parteilinie und kosten
weiteres Steuergeld).
Natürlich will niemand unterstellen, dass die Hollywoodelite hier Einfluss auf den deutschen Gesetzgeber und seine
Hollywood freundlichen Steuergesetze geltend gemacht hat, um so ganz schnell und immer wieder finanziell richtig
abzusahnen. Insbesondere nicht, da 50% aller finanzierten Filme zwar teuer fertig produziert, dann aber nie
veröffentlicht werden. Das kann den kreativ beteiligten Hollywoodgrößen egal sein kann, da diese sich ihr
Millionenhonorar erfolgsunabhängig sofort aus dem Budget auszahlen lassen (sollte der Film tatsächlich unerwartet
ein Erfolg werden, gibt es einen Bonus). Da höchstwahrscheinlich niemand das fertige Produkt zu sehen bekommt
und künstlerische Qualität ja sowieso eine Interpretationsfrage ist, muss das Ganze noch nicht einmal peinlich sein.
Auf den Punkt: Wer gute Kontakte zu Filmfonds hat, sichert sich z.B. ein 50 Millionen Budget für einen Film. 10
Millionen werden für das Drehbuch gezahlt (das der Hollywood -Insider selber geschrieben oder preiswert einem
Taxifahrer abgekauft hat und dann teuer "überarbeitet". Qualität egal, da niemand den Film je sehen wird). Weitere
10 Millionen erhält der Regisseur (weil gute Namen die Finanzierung sichern, und der Regisseur ein guter Freund
ist). Und für weitere 10 Millionen werden ein paar ausgeleierte Altstars verpflichtet (Namen, die jeder kennt, die
aber schon lange keinen Erfolgsfilm mehr gedreht haben, z.B. Burt Reynolds, Jane Fonda, Grace Jones, Jessica
Lang, Mickey Rourke etc.). Für die restlichen 20 Millionen wird dann in einem befreundeten Studio schnell der Film
zusammengeschustert, damit alles ganz legal bleibt und der Filmfonds in Deutschland seine
Abschreibungsvoraussetzungen nicht verliert. Klar, das Budget wurde restlos verbraten. Alles ganz nach dem Prinzip
"The Producers". Einige wenige Hollywood-Insider können sich so mit Hilfe der deutschen Steuerzahler gegenseitig
Millionen zuschieben. Und das immer wieder. Tolle Sache, wenn man Hollywood-Insider ist.
Neue deutsche Steuergesetze sollen diesen Missbrauch jetzt angeblich verhindern: Es wird gefordert, dass die
Finanzierers nur den Verlust abschreiben können, wenn sie auch wesentlichen Einfluss auf das Filmprojekt haben.
Kein Problem: Der Filmfonds lässt die Produktion von einem Beirat überwachen. Ob diese nun den Produzenten alle
Entscheidung schon vorab blanko genehmigt oder hin- und wieder aktiv Einfluss geltend macht, ist unerheblich.
Wenn ein Film sowieso nie veröffentlicht wird, ist auch ganz egal, wenn irgendwelche reichen Laien ihre Ideen
verwirklicht sehen wollen. Und Ideen, die der Parteilinie von Hollywood widersprechen, wagt im Hollywood-
Ambiente ohnehin niemand zu äußern. Man will ja schließlich wiederkommen dürfen und sich die Einladungen zu
den Parties nicht versauen...)
Kontrolle durch Firmenbeteiligungen
Wie oben angedeutet, kann niemand wirklich sicher sein, wer die milliardenschweren US
Aktiengesellschaften und Medienriesen (sowie Banken, Industrie, Rohstoffe, Pharma, Nahrung, Rüstung
etc.) wirklich kontrolliert, wenn auch eine klare Tendenz nicht ignoriert werden kann. Natürlich gibt es
Namen (z.B.: Murdoch, Redstone, Bronfman, Saban Goldensohn, Paley, Sarnoff, Sulzberger, Meyer-
Graham etc.), aber niemand kann sicher sein, ob der registrierte, offizielle Eigentümer nun wirklich das
Sagen hat oder nur intelligente Marionette ist, die entweder ihre Ansichten mit den wirklichen
Hintermännern teilt oder diese treu ausführt.
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Heute sind die meisten Medienbeteiligungen zudem auf multinationale Medienkonzerne und Holdings
verteilt, die nur schwierig von einem Rechtsbereich zu kontrollieren sind. Außerdem müssen
Eigentumsanteile an börsennotierten Firmen in den USA nicht offen gelegt werden, solange nicht über 5%
Anteile auf eine Person konzentriert werden. Das bedeutet:
Zumindest theoretisch können nur 11 Personen (z.B. eine Familie) zusammen diskret 11 Aktiengesellschafften
(z.B. Medienhäuser) mehrheitlich kontrollieren, wenn jede der Personen ihre Beteiligung auf
maximal 4,99% Aktienanteile je AG beschränkt. Mit anderen Worten: Jede Person hält so legal 11
diskrete Beteiligungen an z.B. Medienhäusern zu je 4,99%. Die Anteile bleiben bei Bedarf in der "Familie"
und/oder können von einer kleinen Interessengruppe legal anonym kontrolliert werden.
Wer dennoch große Volumen diskret kontrollieren möchte, registriert diese in den USA im Namen einer
oder mehrerer neutraler Banken, US Holdings, Stiftungen oder Investmentfonds, die dann auch von einer
Offshore Gesellschaft, z.B. Schweizer Holding, Niederländische Antillen AG oder Liechtenstein Stiftung
kontrolliert werden können. Vorteil: Die de facto Eigentumsverhältnisse einer Schweizer/Offshore Holding
können anonym über nicht registrierte Inhaberaktien kontrolliert werden und müssen
selbstverständlich nicht offen gelegt werden. Wer immer die z.B. Schweizer Holding kontrolliert,
kontrolliert so auch anonym das US-amerikanische Aktienvolumen. Vereinfacht: Die Schweizer
Inhaberaktien können diskret außerhalb der USA bei einem Anwalt oder in einem Banksafe hinterlegt
werden, um dann im Falle eines Falles über einen Anwalt oder einer Bank als Treuhänder die
Eigentumsansprüche geltend zu machen. Eine Liechtensteiner Stiftung hat, wie ein deutscher Verein,
keinen Eigentümer. Hier entscheidet ein Stiftungsrat. Dieser ist an die Vorgaben eines anonymen Stifters
gebunden.
Zudem können Aktien auch anonym im Namen von Schweizer Banken gehalten werden. In diesem Fall
ist dann z.B. die Rothschild Bank an der Züricher Zollikerstraße oder die Shearson Lehman Bank an der
Stadelhoferstraße in Zürich offiziell mit 51% an der Z Holding beteiligt, die die Mehrheit an der XY
Corporation hält, die wiederum an einem TV Sender mehrheitlich beteiligt ist.
Die Beteiligung der XY Corp. ist in den USA selbstverständlich ordnungsgemäß registriert. Ebenso die
Beteiligung der Z Holding an der XY Corp. Allerdings wissen nur die Schweizer Bankiers, geschützt vom
Schweizer Bankgeheimnis, dass die Bankbeteiligung von 51% an der Z Holding treuhänderisch im Namen
eines New Yorker Finanziers gehalten wird und nicht zum Bankvermögen gehört.
Die Eigentumsrechte an dem TV Sender lassen sich so mit viel Aufwand vielleicht bis zur Z Holding
zurückverfolgen. Wer aber die Z Holding wirklich kontrolliert, bleibt Schweizer Bankgeheimnis und sichert
Steuervorteile.
In der Praxis sind diese Verschleierungstaktiken oft viel komplizierter über mehrere Banken, Fonds,
Stiftungen, Treuhandfirmen in diversen Jurisdiktionen strukturiert.
Konsequenz:
Die Konzentration und Kontrolle der Medien auf bzw. durch eine kleine Interessengruppe ist möglich und
lässt sich strategisch ohne großen Aufwand verschleiern.
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Wem gehören großen Nachrichtenagenturen?
Reuters
Gegründet wurde Reuters 1851 von Samuel Levi Joseph, dem dritten Sohn eines Rabbis aus Kassel.
Joseph ließ sich später taufen, nahm den Namen Paul Julius Reuters an* und heiratete die Tochter eines
Bankiers. Er versuchte sich zunächst mit finanzieller Hilfe seines Schwiegervaters als Buchhändler,
Verleger und Journalist, leider erfolglos, um dann plötzlich 1848 nach Paris zu reisen und dort als
Übersetzer in der Nachrichtenagentur eines Charles Havar zu arbeiten. Er macht sich erneut erfolglos
selbstständig und kehrt schließlich nach Deutschland, jetzt Aachen, zurück. Reuters beginnt, Börsenkurse
mit Brieftauben von Brüssel nach Aachen zu fliegen. A